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Alles in meiner Stadt - Frankenthal

Begehrter Ort zum Leben

Frankenthal bietet viele Vorzüge, nur an Wohnraum mangelt es

Eine Stadt mit Charme: Frankenthal. FOTO: BOLTE

31.03.2021

Frankenthal ist als Wohnort begehrt. Das zeigt ein stetiger Zustrom. Im Zeitraum von 2009 bis 2019 stieg die Bevölkerung um 1888 auf knapp 49.000 Bürger. Was macht diese Attraktivität aus, und gibt es ausreichend Wohnraum?

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Frankenthal selbst wirbt mit dem Slogan „Stadt der kurzen Wege“. Tatsächlich: Schulen, Kindergärten, Verwaltung, Gesundheitsversorgung, Einkaufsmöglichkeiten kann der Bürger gut und schnell zu Fuß, per Rad oder ganz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Autobahn und Bahn binden Frankenthal an die großen Zentren im Rhein-Main- und Rhein-Neckar-Dreieck an, aber auch zu Ausflugs-, Erholungs- oder Ausgehzielen wie Heidelberg, Speyer, Neustadt.

Doch warum in die Ferne schweifen … der Frankenthaler kann direkt vor Ort den Charme einer überschaubaren Kleinstadt genießen und gleichzeitig Natur erleben. Viele Grünanlagen lockern das Bild der Stadt auf, parkähnlich angelegt ist der Friedhof eine Ruheoase am Rande der Kernstadt. Fast zwei Drittel der Gemarkung ist grün – dazu zählen neben Landwirtschaft, Parks und städtischen Grünzonen Sport- und Freizeitanlagen. Ein großes Spektrum an Kunst und Kultur, eine vielfältige Gastronomie, eine Fülle an Festen im Jahreslauf lassen nichts vermissen.

Für jedes Alter gerüstet

Über 20 Kindertagesstätten gibt es für ganz junge Bürger, über 70 Spiel- und Bolzplätze, Kinder- und Jugendtreffs für Heranwachsende und für die Großen eine Vielfalt an Vereinen. Wichtig für junge Familien: Das Bildungsnetz ist dicht gewoben mit Grundschulen, weiterführenden und berufsbildenden sowie Schulen zur Förderung musischer Talente oder für gehandicapte Kinder. Jeder fünfte Frankenthaler ist über 65. Senioren können hier gut leben, ob privat oder in einem der Wohnheime. Sie können Hobbys pflegen, sich sportlich betätigen und aus der Fülle des kulturellen Lebens schöpfen.

Ob Boulespiel oder Outdoor-Fitnessgeräte – Senioren können sich in Frankenthal wohlfühlen. ARCHIVFOTO: BOLTE
Ob Boulespiel oder Outdoor-Fitnessgeräte – Senioren können sich in Frankenthal wohlfühlen. ARCHIVFOTO: BOLTE

Arbeit gibt es in Stadt und Region. Rund 30.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter (16 bis 65 Jahre) lebten zum 30. Juni 2019 hier. Davon standen laut Veröffentlichung des Statistischen Landesamts 16.090 Bürger in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis, nur 5048 arbeiteten im Stadtgebiet in 1805 Betrieben (Stand 2018). 11.042 Frankenthaler pendelten in benachbarte Städte oder Regionen. Mit 13.374 Berufstätigen lag die Zahl der Pendler höher, die aus dem Umland in die Stadt kamen.

Ohne Zweifel: Ein begehrtes Ziel zum Leben, Wohnen und Arbeiten ist Frankenthal. Jedoch für Neubürger ist es nicht einfach, auch ein Dach über dem Kopf zu finden. „Der Wohnungsmarkt ist ausgedünnt“, formuliert es Rüdiger Schwan von der Frankenthaler HausWohnungs-Markt Vermittlungs-GmbH. Ende 2019 war ein Zehntel (4,21 Quadratkilometer) der Gemarkung Wohnbaufläche. In 8905 Wohngebäuden (vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus) gab es 23.576 Wohnungen. Doch der wirkliche Bedarf, ob in kinderfreundlichem Umfeld für Familien, in ruhiger Lage für Senioren, könne nicht gedeckt werden. Insbesondere fehle Wohnraum für Menschen mit „gedeckeltem“ Budget.

Das Geld sei nicht das Problem, sagt Schwan, sondern der Mangel an geeigneten Flächen. Das weiß auch die Verwaltung. Sie will den über 20 Jahre alten Flächennutzungsplan durch einen zukunftsfähigen ersetzen. Darin werden dann nach den Vorgaben des Verbands Region Rhein-Neckar Flächen für Gewerbe, Natur, Wohnen neu festgelegt. Die Stadt hofft auf neue Entwicklungsgebiete für Wohnraum.

Angepeilt ist bis 2035 die Schaffung von 2000 neuen Wohneinheiten als Ein- und Zweifamilienhäuser, Eigentums- und Mietwohnungen sowie im sozialen Wohnungsbau – in kleinen jährlichen Schüben von rund 135 Wohneinheiten. So könnte Frankenthal auch weiterhin attraktiver Wohnstandort bleiben. cei

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