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De Derkemer zum Dürkheimer Advent

Heißer Genuss mit Würze

Weinexperte Steffen Michler gibt Tipps für den Glühweinzauber in den heimischen vier Wänden

Auf Weihnachtsmärkte müssen wir in diesem Jahr verzichten, aber nicht auf den Glühwein, der sich auch daheim zubereiten lässt.
ARCHIVFOTO: DPA

26.11.2020

Kein Weihnachtsmarkt, kein Glühwein? Das muss nicht sein. Denn wenn man das in der Adventszeit beliebte Getränk schon nicht im Freien auf den üblichen Weihnachtsmärkten genießen kann, dann holt man sich das Glühweinfeeling eben nach Hause. Sommelier Steffen Michler, Inhaber des Haus der guten Weine in Bad Dürkheim, gibt Tipps für die Zubereitung des heißen Weines.

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Eins stellt der Sinnesphysiologe Michler direkt am Anfang des Gesprächs klar: „Ich mag keinen Glühwein!“ Doch selbst wenn er kein glühender Verfechter des zur Winterzeit beliebten Getränks ist, weiß er als Experte dennoch um dessen Zubereitung bestens Bescheid. „Man sollte auf Rebsorten setzen, die nicht ganz so tanninstark sind, um im Mund kein allzu pelziges Gefühl entstehen zu lassen“, sagt Michler. Das Geheimnis eines guten Glühweins seien die Zutaten: „Ein guter Grundwein, echte Gewürze und echte Früchte bei nicht allzu viel Süße und fertig ist der perfekte Glühwein“, meint Michler.

Es muss dabei kein im Barrique gereifter Rotwein sein, sondern ein guter Dornfelder reiche beispielsweise aus. Diesen dann noch mit den entsprechenden Gewürzen mischen und schon hat man sich etwas Weihnachtsmarktfeeling nach Hause geholt. Gewürzte Weine waren laut Michler schon bei den alten Griechen und Römern sehr begehrt. Das Würzen machte damals die Weine haltbarer und überdeckte die Säure und andere unangenehme Noten.

Wer den Glühwein nicht in der roten, sondern in der weißen Variante bevorzugt, der könne durchaus als Basis zu aromatischen Weinen wie einer Scheurebe oder einem Muskateller greifen und dazu noch Ingwer, Zimt, Zitrone und Vanille geben, womit man ganz andere würzige Akzente setze. Der weiße Glühwein hat in den vergangenen Jahren auch immer stärker Einzug auf die Weihnachtsmärkte in der Pfalz gehalten. Traditionell wird dieser laut Michler eher in Sachsen, Franken, Norditalien und Österreich konsumiert.

Glühwein muss man nicht unbedingt selbst herstellen. Man kann auch auf gute fertige Produkte zurückgreifen. Auf die Angebote in Discountern sollte man geschmacklich jedoch nicht setzen, „zuckersüß mit oberflächlichen Aromen, mehr ist bei diesem Betrag nicht drin“, sagt Michler und ergänzt: „Heute bieten zum Glück viele Winzer einen eigenen Glühwein mit guter Qualität an. Einer dieser Winzerglühweine ist mir besonders aufgefallen. Bio Glühwein vom Weinbau der Lebenshilfe in Bad Dürkheim. Nicht nur echte Biogewürze, sondern auch gute Grundweine aus biologischem Anbau werden dafür verwendet.“

Die Winzergenossenschaft Vier Jahreszeiten in Bad Dürkheim biete auch einen eigenen Glühwein an, ansonsten „einfach mal beim Winzer seines Vertrauens nachfragen“, rät Michler. lai
                  

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